Resumée

Ideen die durch New York entstanden sind

Ich habe eine Idee.

Ich denke ja immer dass man von allen Menschen profitieren kann. Wieso also nicht sich im Freundeskreis zusammenschliessen und Gewerberäume anmieten?

Was tagsüber ein Friseursalon ist, wird Abends eine Bar?

Das spart Miete, sorgt für Leben und Austausch.

In New York kam mir die Idee, weil wir in der Beauty Bar waren.

Die ist tagsüber kein Friseursalon mehr, sonder sieht nur so aus, aber warum nicht Geld sparen? Warum sollen soviele Geschäfte, nachts ungenutzt bleiben und vor allem unbelebt?

Das ist toter Raum.

Wäre doch toll, wenn die Zeil des Nachts nicht nur zum flanieren von versteckter Disco zur nächsten genutzt wird, sondern eine komplette Metarmorphose vollzieht und von der Einkaufsstrasse in die Erlebnisstrasse wechselt. Sicher, unsere Bürokratie würde uns wahrscheinlich einen Strich durch die Rechnung machen, bei dem Versuch, was tagsüber ein Friseursalon war Abends zu einer Bar zu machen, höchstwahrscheinlich wegen des Brandschutzes oder wegen der Versicherung. Auch das Interieur müsste angepasst werden, schliesslich müssten Scheren, Kämme und Fön Nachts diebstahlsicher und schnell verstaubar gemacht werden, aber das wäre doch nur eine grossartige Herausforderung für alle Designer.

So ähnlich kenne es Mädchen meines Alters doch noch von Barbie.

Naja, es ist eine Idee. Ich hab keinen Friseursalon und eine Bar möchte ich auch nicht eröffnen, aber die Idee gefiel mir.

Einfach weil ich es toll finde, wenn man Hand in Hand arbeitet, weil ich es toll finde wenn etwas eine Symbiose eingeht.

Alt und Jung, Reich und Arm, Schön und Hässlich jeder kann von jedem was lernen.

The City that never sleeps

Rückblickend möchte ich sagen, dass ich sehr glücklich bin, dass ich endlich mal auf Entdeckungstour gegangen bin.

Ich glaube, was auch immer man erwartet, wenn man nach New York geht, New York wird dir genau das bieten. Du bekommst, was Du erwartest.

Es wäre unfair gegenüber dieser wundervollen Stadt nur wegen des Shoppings dahin zu fahren, den New York kann mehr, New York kann alles.

Und ich habe wieder einmal mehr gelernt, wie ewig weit entfernt ich von Toleranz bin.

Es gibt nicht  "Die Amis", genausowenig wie es  "Die Europäer" gibt.

New York ist wundervoll und die Menschen, die ich da getroffen habe, waren es auch, oder auch  manchmal nicht, aber auf jeden Fall war keiner wie der andere. 

Empathie ist nicht leicht, nie.

Deshalb bucht euch einen Fensterplatz!

Ich glaube wirklich urteilen, kann ich persönlich erst über Dinge, wenn ich sie mal erlebt habe und dann heisst es noch lange nicht, dass Du es so fühlen würdest wie ich. 

Und ich kann nur immer wieder meinen Lieblingsspruch von Kafka zitieren, der immer etwas dramatisch klingt, aber die Kernaussage klingt für mich nach Wahrheit.

Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst,
was weißt Du von den Schmerzen,
die in mir sind und was weiß ich von Deinen.

Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde
und weinen und erzählen,
was wüßtest Du von mir mehr als von der Hölle,
wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich.

Schon darum sollten wir Menschen voreinander
so ehrfürchtig,
so nachdenklich stehen,
wie vor dem Eingang zur Hölle.

Also los, geh und sieh die New York an! 

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