Meine Favorites von NY Feb 2008

Headphones to have:

www.skullcandy.com

Bag to wear:

Leather Scottie Baby Fluffy Bag

www.juicycouture.com

Musicalbum to buy:

Plain White T's

  

Shoes to wear (Sugar Boots):

http://www.shopping.com/xGS-sugar_boots

Livemusic Club to go:

Crash Mansion

www.crashmansion.com

Club to go:

Piano Bar

http://www.pianosnyc.com/shows.html

Burger to eat:

Corner Bistro

http://nymag.com/listings/bar/corner_bistro/

Museum to see:

(actually all)

http://www.metmuseum.org/

 

Clothes to buy:

Forever21

www.forever21.com

Water to drink:

Vitamin Water Tropical Citrus

www.vitaminwater.com

Bar to go:

Beauty Bar

http://www.beautybar.com/

Eintrag von Julia

Hallo.... hier ist nicht Jessi, sondern Julia.

Jessi sitzt gerade im Flugzeug Richtung Deutschland (diese 2 Wochen gingen wirklich rum wie nix...). 

Vom Flughafen JFK aus hat sie mir noch eine SMS geschickt, die ich leider nicht 100% deuten konnte. Aber sie bat mich das zu bloogen, also blogge ich das jetzt einfach mal.

Die Nachricht lautete:

"Nicht abholen wurde umgebucht komme viel früher kannst du das bloggen sitze schon in der Maschine"

Anscheinend hat sie einen früheren Flug bekommen und wird von daher füher in Ffm landen. Ich nehme an, diese Nachricht ist wichtig für die Person, die sie am Flughafen abholen wollte.

Viele Grüße aus NY an alle, die Jessis Reise gedanklich mit Hilfe von diesem Blog regelmäßig verfolgt haben!

Julia 

 

05. März 2008

“You need a lot of luck to understand all the announcements. But to win TAKE 5 all you need is me. LITTLE BIT OF LUCK.”


Da ich hier ja quasi in einem Französisch-Deutschen Haushalt lebe und der Franzose gestern wieder Einzug gehalten hat in sein Heim, darf ich heute echte “Quiche” als Lunch einpacken. Yummi Yummi.


Wenn ihr mal richtig Spass haben wollt, dann versucht in Gegenwart eines Franzosen, die warme Quiche ohne Salat zu essen.


Auf dem Weg zum Museum laufen überall Mädchen im Partnerlook herum, irgendwie sehen sie aus, als hätten sie alle die neueste Burberry Collection und ich schmunzele, zunächst mal über die lustigen Amis und dann noch viel mehr über mich selbst. Mensch Jessi! Du stehst hier mitten im Schulmädchenreport! Die tragen nicht Partnerlook sondern Schuluniformen! Peinlich!


Mein erstes Amerika Hinderniss habe ich am Eingang. Das hier überall die Handtaschen kontrolliert werden ist normal, aber hier darf ich diesmal garnicht rein und zwar wegen meiner französischen Quiche. Aber ich werde mich hüten, ohne meine Quiche ins Museum zu gehen.


Leben ohne Kunst ist ein langsamer Tod. Leben ohne Essen geht ziemlich schnell vorbei.


Also verspreche ich dem Security, dass ich meine Handtasche abgeben werde und ich darf passieren.


Dumm gelaufen, der nette junge Mann an der Garderobe bekommt kleine Schweissperlchen auf der Stirn, als er mir erklärt, dass er meine Damenhandtasche nicht nehmen darf, weil es eine Damenhandtasche ist und ich sage ihm, dass ich nicht rein darf mit der Handtasche wegen meiner Quiche. Jetzt wird er richtig nervös und sagt: “Sorry Mam, that's our policy. I didn't make it.”

-”Yo men”, denke ich mir und frage ihn, was ich denn jetzt machen soll, da ich ja nur nach einer Lösung suche. Da entspannt er sich etwas und sagt, ich solle die Tasche doch einfach inkl. Quiche mit reinnehmen, die Taschen würden jetzt eh nicht mehr kontrolliert.

Aha! What about the non food policy?????


Egal, ein so hart erkämpfter Eintritt in die Met und ich, illegaler Weise mit einer Quiche in der Tasche. Oh man, zu Hause kann ich nicht mal schwarz fahren ohne zu sterben und jetzt soll ich einen ganzen Tag im Museum überleben mit einem verbotenen, französischen Kuchen in der Tasche. Das wird ein Abenteuer.


Also erstmal nach Ägypten. Im Tempel of Dendur versagt die Batterie meines Fotoapparates, oh oh also bleiben mir ca. 3 Bilder für einen ganzen Tag Met.


Hier finden sich überall Kunststudenten mit Skizzenblöcken, die wie wild Skulpturen abmalen.

Ein Museumsangestellter kehrt die Münzen zusammen, die die Besucher in den Wassergraben um den Tempel geworfen haben.


Ha! Jetzt endlich begreife ich auch wofür die bunten Aluminiumplättchen sind, die man immer am Eingang bekommt. Die pinnt man sich an den Kragen, oder sonstwo an die Jacke. Ha das ist toll! Das mache ich auch. Das muss einem doch auch mal gesagt werden.


Wow, was für eine Sammlung im American Wing ist die Ausstellung der “Silversmiths to the Nation” mit wunderschönem Interieur aus 1808 – 1842. Leider darf man hier überhaupt keine Fotos machen. Prächtige Mahagonisofas, geschnitze Besteckzylinder für das Tafelsilber. Wunderschöne Sekretäre, mein Herzblut! Irgendwann möchte ich auch mal einen edlen Sekretär haben, mit ganz viel Geschichte und tausend versteckten Schubladen.


Diese Silversmith Sammlung ist riesig, man könnte damit sicher 60 Tafeln oder mehr parallel komplett eindecken. Ob das jemand polieren muss, oder ob die wohl so konserviert sind, dass es einfach nicht anläuft?


Die komplett ausgestatteten Wohnräume sind so der Wahnsinn. Roccoco Revival, Greek Revival, Gothic Revival und dann stehe ich vor dem schönsten Tisch, den ich jeh gesehen habe. Der sieht aus, als wäre er direkt aus “Hogwarts” eingeflogen worden. Mit Perlmutt Intarsien, die wie funkelnde Sterne angeordnet sind und schlagartig begreife ich die Etymologie des Wortes Perlmutt, als ich das englische Wort dafür sehe: Mother-of-pearl, die Mutter aller Perlen.



Und ich lerne warum die Tiffanys eben Tiffanys heissen. Wegen dem Herrn Louis C. Tiffany, tolle Gouache Zeichnungen hat der auch noch gemacht.


Weiter geht's zum Mittelalter und ich kriege mich nicht mehr ein.


“The Celts of Europe!!!!”


Hier hängen Torques, da sind unsere Kaugummiautomatenhälsbändchen gegen. Verdammt mein Kuli spinnt und die Kamera ist leer und ich mutiere zu einem sabbernden Kulturvampir.


Wie machen die das? Ich hab nen erhöhten Puls und ich spüre unbuddhistische Panik, aus Angst ich könnte dieses Museum heute nicht komplett schaffen, oder müsste Prioritäten setzen. Für 20$ Eintritt?!? Verdammt.


In der “Arms und Armor” Ausstellung stehe ich kurz vorm Kollaps und mein Kuli auch. Vollplattenrüstungen auf Vollplatten für Pferde, die Flaggen und ich stehe mitten drin in “A Knight's Tale”. Säbel, Schwerter jedes einzelne so filigran, dass es Stunden dauern würde sich jedes genau anzusehen. Oh nein! Eine Kindervollplatte für den 5 Jährigen Infante Louis, Prinz von Asturien.


Jetzt hilft nur eins!


Ich rase durch die komplette Ausstellung der “Medieval Art” und direkt in den Museumsstore für den ich Scheuklappen bräuchte, aber ich fokussiere mich auf mein Ziel: Einen neuen Kuli! Und diesmal bin ich so schlau und kaufe noch Bleistifte dazu.

Ich bin bereit! Zurück zu den Waffen, ohne sich von den Schätzen des Merchandising ablenken zu lassen.


Jetzt kann ich entspannt den Rest der Ausstellung geniessen.


Japanische Klingen mit wundervoll geschliffenen Blutabläufen. Wahnsinn.


So und das endgültige Gänsehautfeeling tritt ein, als ich wieder in die grosse Halle der berittenen Vollplatte komme und jemand die riesige Orgel auf der Empore spielt. Die leblosen Rüstungen werden in meinem Kopf lebendig und reiten eine Parade.


Emotionaler Overflow! Mir laufen die Tränen, in einem Museum!


“The Gubbio Studio” ist ein komplett erhaltener Raum mit unglaublichen Wandintarsien aus dem Palast des “Duke de Urbino” von 1476. Und dann erst das Schlafzimmer aus dem Palazzo Sagredo in Venedig, das erschlägt Dich, ohne Scheiss. Ich hätte da kein Auge zu gemacht, aus Angst mir würde eine der dicken Putten auf den Kopf fallen.


Meine französische Quiche schaut beleidigt, als ich die italienischen Rigatoni in der Cafeteria bezahle. Aber ich bin total platt und hungrig und brauche ne Pause und ich gelobe feierlich, ich esse Dich heute noch. O.k. Es ist 14:33 Uhr und ich bin seit 10:30 Uhr hier und habe noch nichtmal ein Drittel gesehen.


Mir fällt das Buch ein, dass wir von unserem amerikanischen Management geschenkt bekommen haben. “Flawless Execution” und das könnte ich jetzt wirklich gebrauchen. Ich brauche einen Schlachtplan um in diesem Museumschlachtfeld nicht dem Kulturschock zu erliegen.


Wenn ich hier rauskomme sticke ich mir ein rotes Bandana “I survived the Met”.


Ja, irgendwie bin ich jetzt bei den Impressionisten gelandet. Ich dachte ja, das würde mich überhaupt nicht interessieren, aber seltsamerweise erkenne ich sie sogar von weitem und muss schlucken, denn ich stehe genau vor einem original Gauguin.

Geil! Matisse, Rembrandt, Cèzanne, ist das geil. Die hängen hier einfach so und ich kann bis fast mit der Nase dran.

Henri Edmond Cross kenne ich zugegebenermaßen nicht, aber er malt wundervoll.


El Greco! Goya! Renoir! Ich muss schon wieder weinen, aber so sehe ich nix. Und Monet gibt mir den Rest. I adore Monet!


Die “Condesa de Altamira” von Goya ist unglaublich. Die Falten, die ihr Seidenkleid wirft sind so realistisch, dass man sie anfassen möchte um es zu begreifen.


Vor lauter Flennerei wäre ich beinahe am Chagall vorbeigerannt. Das Bild wurde gemalt, als mein Opa geboren wurde, 1911. “The Pont de Passy and the Eiffel Tower”.


In der Wrightsman Gallerie mit Renaissance und Barock Hotelzimmern geht mir mein Geflenne selbst auf den Geist, weil ich wirklich nicht mehr richtig sehe. Ausserdem denken die anderen Besucher bestimmt ich bin ein Freak.


Tranquila Jessi. Tranquila.


Hier ist einer von Louis XIV Tischen?!?!?!


Ich bin echt froh, dass es noch keine funktionierenden Zeitmaschienen gibt, denn ich würds nicht überleben.


Die Arts of Afrika, Oceania udn the Americas strahlt in Gold. Riesige goldene Masken, was eine Handarbeit, prächtige Federwandbehänge in strahlenden Farben. Wer musste die armen, tausend Wellensittiche dafür rupfen?


In der Halle für Griechische und Römische Kunst muss ich mich erstmal setzen. Ich bin platt. Kurz schauen, ob es eine Bank ist oder Kulturgut und ich sitze. 16:00 Uhr und noch immer im ersten Stock. Unglaubliches Museum.


Übrigens Papa Du kannst ganz beruhigt sein. Im Römischen Reich wäre ich gerade wegen meiner Nase eine Schönheit gewesen.


Die Ausstellung der griechischen Vasen ist original wie in dem Disneyfilm “Herkules”. Hier kriegen Kindergartenkinder gerade griechische Geschichte an Hand von einer abenteuerlichen Sphinx Erzählung erklärt. So süss sind die.


So, in der modern Art hoffe ich auf Entspannung, da ich damit wirklich keinen Vertrag habe.


“Georgia o' Kaefles Knochenbilder gefallen mir ganz gut. Zumindest die Close-ups.

“The Universe through the postal of a bone.”

Ja, aus der toten Perspektiven eines Knochens, sieht das Universum sicher sehr, sehr bunt und lebhaft aus.


Picasso, shit der gehört ja auch in die Moderne und Dalì. Also nix mit Entspannung, nur in Ehrfurcht weiterlaufen. “The Accomodation of Desire”. Ich glaube, wenn Dalì in mich verliebt gewesen wäre, hätte ich echt Angst gehabt. Miró wow, ganz viele Mirós und wieder meine Kindergartenfreunde.

Anhand von Mirós “Animated Landscape” besprechen sie Kindgerecht die moderne Kunst und dann malen sie sogar selbst einen Miró.


Oh Paul Klee! Picassos “Stillleben mit einer Flasche Rum” ist sogar für mich ein Meisterwerk und das obwohl ich ihn grundsätzlich nicht so gerne sehe.


Dalís “Madonna” von 1958 ist irgendwie unglaublich faszinierend für alle Besucher, wie ich feststellen muss, als ich länger davor sitze. Starrt man zu lange darauf, sieht man nur ncoh die weissen Punkte.


So und endlich um 16:50 Uhr erreiche ich den 2. Stock. Chuck Close macht riesige fotorealistische Acrylgemälde, das ist klasse. Andy Warhols “Mao” krass und Roy Lichtenstein o.k. Hier renne ich etwas durch.


Damien Hirst hat einen Hai in Formaldehyd eingelegt und nennt es “The physical impossibility of death in the mind of someone living.” Na, das soll der mir aber mal erklären. Ich glaube ja, der legt einfach gerne Sachen in Formaldehyd ein und braucht ne Erklärung warum er das gerne macht, also nennt er es Kunst.


“Mäda Primavesi” von Klimt würde ich mir sofort ins Schlafzimmer hängen. So und zurück in die Vergangenheit in den Palast von Asturnasirpal II. Wow!


George Nakashima aus Japan verbindet japanische Tradition mit modernen Ansprüchen. Ein Traumwohnzimmer aus schwarzer Walnuss. Und mittendrin ein chinesischer Garten. Mittendrin! Im Museum.


Und dann verlaufe ich mich irgendwie in die Fashionausstellung, die von Manolo Blahnik ermöglicht wurde. Das ist der Typ mit den Schuhen, aus der Serie mit dieser schrecklichen Sarah-auchnochmeinenamenspatronin Parker. Das Joshua Kadison Lied von dem ich immer dachte er habe es für mich geschrieben und den Hund mit der Katze verwechselt, hat er eigentlich für das Klappergestell geschrieben. Furchtbar!


Vivienne Westwood sticht sofort heraus. An der ist irgendwie ein Industrial Grufti verloren gegangen.

Jean Paul Gaultiers “Backless Dress” kommt mir total bekannt vor. Simon Costin ist bestimmt mit Vivianne Westwood befreundet udn entwirft für sie Schmuck.


Die schwarze Handtasche ist mit zwei Vogelfüssen mit schwarz lackierten Nägeln verziert und das “Incubus” Halskettchen ist mit gruseligen Glasphiolen gespickt. Oh, ich lese gerade, dass die Phiole mit menschlichem Sperma gefüllt ist. Würg Der Museumswärter sagt mir bescheid, dass sie jetzt schliessen und ich bin jetzt wirklich panisch. Ich hab doch die Instrumentenausstellung noch garnicht gesehen!


Verdammt.


Ich treffe mich mit Julia an der 49sten und wir laufen gemeinsam nach Hause.


Die 5te Ave muss ich unbedingt nochmal in Ruhe entlanglaufen. Hier sind die Kutschen am Central Park und das “Bergdorf and Goodman”. Ich bin totmüde und habe Halsweh.



07. März 2008

New Yorks bed bugs specialists with over 20 years of experience.
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So, mein Tag hat damit begonnen, dass ich auf den "Exterminator" gewartet habe. Der sah nichtmal ansatzweise aus wie Arnold Schwarzenegger, aber seine Feinde sind ja auch wesentlich kleiner.

Da ich gestern doch den ganzen Tag dick eingepackt im Bett gelegen habe, habe ich heute Hummeln im Arsch und will raus. Meine Zeit rennt und ich kann nicht die letzten Stunden in der Wohnung verbringen. Also mache ich mich jetzt mal fertig ich will doch die Kutschen im Central Park in Ruhe sehen.

Aber das 1. Ziel heute war die Besorgung von Steffens Geburtstagsgeschenk, die ich jetzt natürlich nicht näher beschreiben kann, da mein Bruderherz ja sonst weiss, was er bekommt. Ich finde es jedenfalls total genial und man bekommt es nicht in Deutschland, ob es meinem Brüderlein gefällt wird sich zeigen. Ich weiss nur, dass er seit dem Satzteil: "Ich finde es total genial" angefangen hat zu zittern. ;-) Auf jeden Fall musste ich dafür auf die NYU. Ich bin echt krank und deshalb entschliesse ich mich meine erste Begegnung mit dem Vitamin Water zu arrangieren, dass hier alle trinken. Ich habe "Tropical Citrus" gewählt und siehe da, es schmeckt echt gut. Künstlich, aber gut.

Ich will heute in Ruhe den Teil der 5ten entlang gehen, den ich vorgestern entlanggespurtet bin, als ich mit Julia verabredet war. "Ryan Adams" begleitet mich, als ich 59te Richtung Westen entlang laufe. Unterwegs fällt mir ein, dass ich doch so gerne bestimmten Leute was mitgebracht hätte, weil sie auch immer an mich gedacht haben und ich zähle im Kopf durch, wieviel mir noch bleibt. Mir bleibt eigentlich nix mehr. Ich hab noch nie so kopflos soviel Geld ausgegeben. Ich will jetzt wenigstens den Twinsin noch ne Kleinigkeit kaufen. A La Vielle Russie steht heute kein Security mit Maschienengewehr.

Also so, jetzt erstmal rein ins F.A.O Schwarz, wo es lebensgrosse Stofftiere gibt. Für schlappe 5500$ bekommt man hier die Drachen von Harry Potter in äh ziemlich gross.


Moni, Sven solltet ihr mal Urlaub in NY machen, hütet euch for F.A.O Schwarz. Geht da einfach nicht rein! Geht nicht rein!

In der Babyabteilung drehe ich durch und freue mich, dass ich sogar mal was kaufen darf. 2x Twins bedeutet ja 4 mal was Kleines und ich gerate in Schwitzen. Was nur??? Ich würd ja am liebsten alles einpacken, aber mein Budget ächzt die ganze Zeit, also brauche ich eine Stunde, bis ich mich entschieden habe.

Disneystore gibt mir dann den Rest und ich fühle mich so elend fiebrig, dass ich nur noch 2 Ziele habe; Subway und was essen. Ich muss heim. Ich breche hier ab. Wenn wir morgen wirklich in den Brooklyn Zoo wollen muss ich fit sein. Also an der 51ten Lexington wieder runter und heim zum Astor Place.

Jawohl und da treffe ich auf meinen Kumpel Murphy. Denn heute wo es mir so richtig dreckig geht und ich nur heim möchte, fährt meine 6 local einfach mal so als wäre sie ein express und ich verpasse meine Haltestelle, lande an der Brooklynbridge. Ohrenschmerzen, Kopfweh, Argh.

Ich steige im McDonalds ab, esse was ungesundes und bin endlich zu Hause. Dank Vonni komme ich in den Genuss von dem neuen Foo Fighter Album und 2 Alben von Ingram Hill, die sie sich beim Amazon bestellt hat und die ich ihr mit Heim bringen soll.

Mein Koffer ist also doch voll mit Mitbringsel, was bin ich konsequent.

Ich muss mich hinlegen.

Julien kommt nach Hause und ich bekomme von den beiden einen Einführungskurs in Sachen ßushi und bloß kein Summsesss benutzen wenn man ßushi sagt, sonst ist es ne Stadt und Julia sein Mann wird dann böse.

hahah 

08. März 2008

"You don't share germs, you only share your toys"

Julien und Julia sind von ihrer Arbeit sehr müde und ich weil ich krank bin haben wir alle lang geschlafen, lange sehr lange gefrühstück und sind dann erstmal mit Gizmo zum Tierarzt. Das hat auch ziemlich arg gedauert weshalb wir dann erstmal schauen musste, was wir jetzt noch machen können. Um Sachen für das Abendessen zu kaufen gehe ich mit Julien nach China Town. Julia ist total fertig und bleibt auf der Couch.

Wir gehen heute Abend ins "Crash Mansion" in der Bowery Street, dass ist die Strasse, die soviel Begeisterung in mir ausgelöst hat, weil es dort diese abefahrenen Restaurantinterieurs gibt. Joey Johnson hat dort heute Abend sein CD Release und ich hab die Location und den Künstler ausgesucht. Also erwarten wir alles nichts und freuen uns, wenn es was wird. Die Songs die wir uns online anhören konnten, klangen ganz nett, wenn auch der Titel etwas strange war. "Blowjob in a Bar." Ich lasse das jetzt mal mit der Übersetzung. Morgen haben wir eigentlich noch den ganzen Tag, da ich erst um 22:00 Uhr mit der AZ0611 von J.F.K nach Rom fliege. In Rom Fiumicino komme ich am 10. März um 11:10 Uhr an und fliege um 17:05 weiter nach Frankfurt mit der AZ0404. Ich lande in Frankfurt um 19:10 Uhr planmässig. Wenn irgendjemand da draussen mich hört:

PAPAAAAAAAAA !!! ES WÄRE SO GEIL, WENN MICH JEMAND ABHOLEN KÖNNTE. Naja, zumindest bestelle ich mal beim Schicksal jemanden der mich abholt. Ja ich weiss, ist alles schon geklärt, keiner von euch hat Zeit, aber die Hoffnung stirbt zuletzt und meine Shoppinigkoffer sind scheisse!!!schwer!!und ich bin doch jetzt ein armes hilfloses Girliegirlfashionvictim vorbei ists mit der bodenständigen "IchpackdasallesalleineJessi!!!"" Ich brauche support, jemand der mir die Taschen trägt und mich auffängt, wenn ich mit meinen Pumps in der Strasse hängen bleibe. Man stelle sich an dieser Stelle bitte einen Filmreifen Augenaufschlag vor, nein eher ein Augenklimpern!

Glaubt mir kein Wort, es ist alles in Ordnung und nein ich trage noch immer keine Pumps...

auch wenn ich welche von Manolo..(Scherz).

So schnell geht's. Der Urlaub ist vorbei und hey, was bin ich stolz, dass ich erst am Ende krank wurde. Das hab ich noch nie geschafft, glaube ich. Was der gute Erich doch alles kann, der fromme.

Julien macht Flunder und äh andere Dinge, die er gekauft hat in Chinatown. Es ist sehr lustig mit Julien Essen einkaufen zu gehen, weil man sich ein wenig vorkommt wie die Assistentin eines Supergourmetkochs. Es ist schön, wenn jemand soviel Freude an Lebensmittel hat. Wie Edeka: Wir lieben Lebensmittel.

 

 

06. März 2008

So richtig glücklich will dieser Tag nicht anfangen. Gestern Abend habe ich bereits die ganze Zeit gefroren und heute morgen bin ich mit einem dicken Hals und dicken Schädel aufgewacht. Jetzt nach dem Frühstück werde ich den Vormittag erstmal ruhig im Bett verbringen mit Amerikanische Aspirin reinhauen und hoffen, dass es mit viel positiver Einstimmung und etwas positiven Affirmationen weggeht. Dadurch, dass ich auch noch blöd geträumt habe, ist meine Laune irgendwo bei "Death Valley" tief unter dem Meeresspiegel angekommen.

 Aber hey, ich lass mich nicht mehr von meiner Laune so schnell unterkriegen. Jetzt nehme ich mir noch ein zwei Stunden zeit um im Bett zu liegen und der Krankheit etwas Raum zu schaffen und danach werde ich zack zack wieder auf den Füssen sein und zwar mit guter Laune. Ich wollte doch heute den kleinen Zoo im Central Park sehen und die Kutschen!!!

Brasil Waxin' und French Manicure

 


Die Amerikaner sind ja total verrückt nach French Manicure und Brasil Waxing. Julias Praktikantenkollegin, die ebenfalls neu nach New York gekommen war, sagte ihr, dass schwierigste am Umziehen wäre ja den passenden Spa zu finden und ob Julia damit auch so Probleme hatte.


Julia verneinte schulterzuckend und da nahm das Horrorkopfkino seinen Lauf. Durch eine todesmutiges “Ich mache das zu Hause selbst” konnte sie gerade noch das archaische Kopfkonstrukt der haarigen, deutschen Wallküre aus den Synapsen der verstörten Amerikanerin in die Flucht schlagen Puh. So entstehen Clischées.


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